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Definition und Erklärung Bremsscheibe

4. August 2009

Die Bremsscheibe ist der radseitige Teil einer Scheibenbremse, auf die die Bremsbeläge des Bremssattels wirken, um eine Drehbewegung zu verzögern. Sie ist kreisrund und besteht aus der eigentlichen Bremsfläche und der abgesetzten Achsbefestigung.

Innenbelüftete Bremsscheibe des SUV Porsche Cayenne

Innenbelüftete Bremsscheibe des SUV Porsche Cayenne

Grundlageninformationen:

Die Bremsfläche unterliegt einem Verschleiß, wobei die Härte so auf die Bremsbeläge abgestimmt wird, dass deren Verschleiß etwas höher ist. Bremsscheiben werden vorrangig aus Grauguss und teilweise auch aus Sphäroguss oder geeigneten Stahl-Legierungen gegossen und durch Drehen spanend bearbeitet.

Bei höheren Drehzahlen muss die Bremsscheibe ausgewuchtet sein. Für sehr hohe Leistung und Verschleißfestigkeit findet auch Keramik, für geringste Masse Carbon Anwendung.
Einfache Bremsscheiben wie bei handelsüblichen Fahrrädern werden aus Blech gestanzt.

Bremsscheiben für Motorräder wurden erst ab Ende der 1960er eingeführt, wobei anfangs ebenfalls Graugussscheiben zum Einsatz kamen. Der bei Grauguss – bei Feuchte und längeren Standzeiten – unvermeidliche Oberflächenrost wird aber häufig als optisch nachteilig gewertet.

Heute finden daher korrosionsarme Edelstähle Anwendung. Ebenfalls aus optischen Gründen wird die Außenkontur der Scheiben neuerdings statt kreisrund in einer Wellenform gefertigt. Marketingbezeichnung sind Wave- oder Petal-Design.

(Bild und Text aus Wikipedia.org)

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